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Die Plattform nutzt Stripe auf zwei Ebenen als Zahlungsschiene: das Plattformkonto für Direktkunden und Stripe Connect, damit jeder Mandant seine Endkunden unter eigenem Namen abrechnen kann.

Plattformzahlungen (Direktnutzer)

  • Plan-Abos – wiederkehrende Abrechnung über Stripe Checkout; jede bezahlte Rechnung setzt die im Plan enthaltenen Credits auf dem Guthaben des aktiven Workspace zurück.
  • Credit-Aufladungen – einmalige Checkout-Zahlungen, die ausschließlich dem aktiven Workspace gutgeschrieben werden.
  • Nummerngebühren – monatliche Gebühren für gekaufte Telefonnummern.
  • Kundenportal – im von Stripe gehosteten Portal verwalten Nutzer Zahlungsmethoden, Rechnungen und Kündigungen.
Zahlungsereignisse werden idempotent verarbeitet: Ein erneut zugestellter Webhook kann einen Workspace nie doppelt gutschreiben oder sein Abo duplizieren. Bei der Rückkehr von Checkout und Portal wird die verifizierte Domain verwendet, auf der der Kunde die Abrechnung gestartet hat.

Stripe Connect (Mandanten)

Mandanten monetarisieren ihre eigenen Nutzer über Connected Accounts; die Auszahlung erfolgt auf das verbundene Konto, während die Plattform ihre Application Fee einbehält:
1

Onboarding

Im Mandantenadministrationsbereich richtet Billing platform ein Controller-basiertes Connected Account mit Zugriff auf das vollständige Stripe-Dashboard ein und startet das gehostete Onboarding. Stripe erfasst die Geschäftsdaten und das Auszahlungskonto des Mandanten; die Seite zeigt den Onboarding-Status live an.
2

Pläne erstellen und synchronisieren

Der Mandant definiert seine eigenen Pläne mit eigenen Preisen. Jeder Plan wird als Produkt/Preis mit dem Connect-Konto des Mandanten synchronisiert.
3

Endkunden bezahlen den Mandanten

Der Checkout für einen Mandantenplan belastet das Connect-Konto des Mandanten. Die Plattform zieht automatisch eine Application Fee ab, die die Kosten/Marge der Plattform abbildet; der Rest gehört dem Mandanten.

Margentransparenz

Weil die Plattform beide Seiten kennt – den Planpreis des Mandanten und die dem Mandanten in Rechnung gestellten Minutenkosten der Plattform – sieht der Mandantenadministrator die Marge pro Plan und eine monatliche Gewinnübersicht (Umsatz − Plattformkosten). Preisentscheidungen sind damit kein Rätselraten mehr.

Für Plattformbetreiber

Im Stripe-Dashboard müssen zwei Webhook-Endpunkte eingerichtet werden: einer für Ereignisse auf deinem Konto (checkout.session.completed, Abo aktualisiert/gelöscht, Rechnung bezahlt/fehlgeschlagen sowie payment_intent.succeeded für automatische Aufladungen) und einer für Ereignisse auf verbundenen Konten (dieselben Abo-Events plus account.updated für den Onboarding-Status). Beide Endpunkte verifizieren Signaturen und erfassen jede Event-ID, wodurch die Verarbeitung von Natur aus idempotent ist.